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Schmucklexikon

Diamant

Der Diamant besteht aus Kohlenstoff. Die Enstehung eines natürlichen Diamanten ist bis heute noch nicht 100%ig geklärt. Der Diamant entsteht in einem langen Prozess in tiefen Erdschichten unter hohem Druck und wird wahrscheinlich durch vulkanische Aktivitäten nach oben befördert, warum der Diamant auch so selten vorkommt.

Der Diamant ist der härteste Edelstein. Mit Härte 10 der Mohsschen Härteskala ist der Diamant ca. 140 mal härter als der nachfolgende Safir oder Rubin mit Härte 9. Seine große Härte ist einzigartig und macht es so schwierig ihn zu bearbeiten.

Der Diamant verfügt Über ein hohes Reflexionsvermögen, weshalb er im Licht auch so funkelt. So kann man z.B. auch einen sehr gut ausgeführten Schliff an der Totalreflexion erkennen. Dies, seine Brillanz und seine nahezu unendliche Kombinierbarkeit durch die nichtvorhandene Eigenfarbe macht den Diamanten auch zu so einem besonderen Schmuckstein.

Der Wert eines Diamanten wird mit Hilfe der 4 C`s festgelegt

  1. Carat - das Gewicht von Diamanten
    Das Gewicht von Diamanten wird in der Einheit Carat angegeben. Ein Carat (ct) entspricht 0,2 Gramm. Carat wurde aus früheren Zeiten übernommen. Edelsteine allgemein werden heute in Carat gewogen. Je höher das Gewicht eines Diamanten, desto höher der Preis. Zudem steigt der Preis überproportional mit dem Gewicht, da größere Diamanten auch seltener sind.
  2. Colour - die Farbe des Diamanten
    Die meisten gefunden Diamanten haben eine mehr oder weniger ausgeprägte Gelbsättigung. Sehr weiße Diamanten sind selten, blauweiße Diamanten sind sehr selten. Diese Farbgrade werden unterteilt in Buchstaben wobei D und E einem hochfeinen weiss entspricht und ab H eine leichte Gelbsättigung erkennen läßt. Je seltener eine Farbe existiert, desto höher ist der Wert des Diamanten. Intensive eigenfarben des Diamanten sind ausgesprochen selten und werden als Fancy Diamanten bezeichnet. Ihr Preis errechnet sich in einer eigenen Kategorie, die sich je nach Intensität und Nachfrage zusammensetzt.
  3. Clarity - die Reinheit des Diamanten
    Die Reinheit des Diamanten bezieht sich auf die Einschlüsse im Stein. Wenn mit 10facher Vergrößerung von einem Fachmann in angemessener Zeit keine Einschlüsse erkennbar sind spricht man von Lupenrein. Bei Einschlüssen die mit bloßem Auge erkennbar sind spricht man von pikierten Steinen. Je reiner ein Diamant ist, desto höher ist der Wert des Diamanten.
  4. Cut - der Schliff des Diamanten
    Beim Schliff wird wird die handwerkliche Arbeit des Schleifers untersucht. Wie genau sind die Facetten zueinander angeordnet und wie genau wurden die Winkel eingehalten. Auch die Ausführung der Politur spielt eine Rolle. Ein sehr guter Schliff ist verantwortlich für einen lebendigen Stein mit hoher Brillanz. Je besser der Schliff, desto höher ist der Wert des Diamanten.

Alle 4 C`s stehen gleichwertig nebeneinander und bestimmen den Preis bei guten Diamanten. Ab ca. 0,5 ct werden Expertisen von unabhängigen Instituten angeboten, die diese 4 Qualitätsmerkmale festhalten und so den Stein in seiner Einzigartigkeit festhalten.

Der Brilliant

Der Brillantschliff ist eine charakteristische und für Diamanten die mit Abstand häufigste Schliffform. Es ist ein runder Schliff mit 56 Facetten plus die Tafel und evttuell plus Kalette.

Ein Diamant ist unvergänglich und die meisten Diamanten sind mehrere Millionen Jahre alt. Dafür lohnt es sich beim Aussuchen des richtigen Steins ein wenig Zeit zu investieren.

Erstellungsdatum: 06. Mai 2014
 
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